Neira – Der verborgene Mond

Die fünfzehnjährige Chiara wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Doch seit Wochen wird sie von immer stärker werdenden Albträumen von Naturkatastrophen heimgesucht, die ganze Landstriche verwüsten und unzählige Opfer fordern.

Als eine Vision sie auf eine Waldlichtung führt, gerät sie in einen Hinterhalt und wird nach Neira, dem bisher verborgenen Mond der Erde, gebracht. Die beiden Entführer erzählen Chiara, dass sie die Macht habe, einen Krieg zwischen den naturverbundenen Völkern Neiras zu verhindern. Chiara weigert sich zu glauben, dass sie eine Trägerin der Macht ist, und will nur eines: zurück auf die Erde. Ausgerechnet einer ihrer Entführer, der geheimnisvolle Sairo, bietet ihr an, sie zurückzubringen.

Erst als der fragile Frieden auf Neira endgültig zu brechen droht und sich eine neue Naturkatastrophe aus ihren Albträumen ankündigt, ahnt Chiara, dass sie mehr mit dieser unbekannten Welt verbindet, als sie bisher gedacht hat …

Ein untrügliches Zeichen, dass mir ein Buch wirklich gefallen hat: Wenn ich am Ende der Lektüre überhaupt keine Lust habe, ein anderes Buch zu beginnen, weil ich gerne in dieser einen Buch-Welt verweilen würde. So ging es mir bei diesem Buch von der Autorin Susan Ottiger.

Die Welt auf dem verborgenen Mond der Erde ist einfach magisch. Ich konnte mir die ganze Biolumineszenz dort so gut vorstellen. Auch gefallen hat mir die Mischung aus Naturverbundenheit und technischem Fortschritt, die auf Neira herrscht.

Die Geschichte liest sich leicht, die Figuren haben ihre eigene Stimme und viele von ihnen wachsen einem ans Herz. Wie zum Beispiel die beiden auf den Bildern oben.
Mit Chiara konnte ich mich von Anfang an identifizieren und habe alle ihre Gefühle miterlebt. Phu!


Hier geht es zur Leseprobe von «Neira – Der verborgene Mond» und zur Website der Autorin